Jaja ich weiß, hier war in letzter Zeit nicht viel los. Das lag daran, dass bei mir zuviel los war und ich kaum eine Minute zum Verschnaufen, Geschweigedenn (wie schreibt man denn das?) zum Blogschreiben hatte. Mittlerweile bin ich schon die zweite Woche wieder in Jena und versuche mich wieder im Studieren. Aber ersteinmal meine letzten Monate in Valence für euch im Zeitraffer.

Nein, ich habe nicht etwa meinen Berufswunsch gewechselt. Es war Fasching bzw. Carnaval in Frankreich und das war das beste Kostüm, was ich mir auf die Schnelle zusammenstellen konnte. Die Schürze ist übrigens mein Weihnachtsgeschenk und wer mich mal beim Kochen sieht, wird auch sie im Original kennenlernen.

Maria und Chiara waren natürlich auch kreativ in ihrer Kostümwahl.
Aber gegen mich doch noch viel zu unrosa, oder?

Das ist am nächsten Tag beim Faschingsumzug in Romans mit Patrick und Molly, meinen beiden Lieblingsamerikanern. Der Faschingsumzug in Romans soll einer der größten in Frankreich sein. Aber mal ehrlich, da kann der kleinste in Deutschland dicke mithalten.

Hier nicht in Romans, aber mal wieder in Lyon. Das langersehnte Wiedersehen mit Hugo und Julien. Meine beiden Lieblinsgfranzosen, die mich in Chambéry immer pastaethisch bekocht haben. Na wer hat die Hosen an? Das Photo sagt doch mehr als tausend Worte.

Hier ein Photo von meinen beiden Lieblingsaupairmädchen Hanna und Lisa.
Oh wie werde ich sie vermissen.

Meine drei Mitbewohnerinnen beim deutschen Frühstück. Chiara, Maria, Jenelle. Sie waren übrigens begeistert und fahren voll auf Pumpernickel ab:))) Jedes deutsche Kind läuft schreiend davor davon.

Kurz vor Schluss mussten wir dann endlich mal, trotz Wind, die Tischtennisplatte ausprobieren. Im Hintergrund seht ihr das Internat der Schule.
Ganz hinten im letzten unteren Fenster habe ich gewohnt.

Danach haben Molly, Patrick und Marie es sich nochmal richtig gut gehen lassen. Das nennt sich Aperetif und fand vor meinem Fenster statt.

Anfang April hat mich dann Pascal in Valence besucht und wir haben es gewagt meine Sehnsuchtsstadt Chambéry zu besuchen. Es war noch schöner als in meiner Erinnerung. Valence kann da einfach nicht mithalten. Hier ein Bild von meinem Lieblingspark, in dem ich sehr viel Zeit verbracht habe. Im Hintergrund das Croix de Nivolet, welches ich mit Janine und Tina bestiegen habe. Immer-Noch-Ganz-Stolz-Sei.

Vor Ostern haben meine Eltern nocheinmal die Strecke Bodensee-Valence auf sich genommen. Dabei blieb es nicht. Wir haben eine Woche Urlaub in Arles gemacht und waren mit den Füßen im Mittelmeer baden. Außerdem habe ich endlich die berühmte Pont du Gard sehen können. Ein römisches Aquädukt, welches gebaut wurde, um die Stadt Nîmes mit Wasser zu versorgen. Wenn man das sieht, weiß man warum die Römer so erfolgreich waren.

Am Ostersonntag hatte Molly dann Geburtstag und wir haben das mit einem deutsch-amerikanischen Frühstück gefeiert.
Das bedeutet deutsches Frühstück mit Pancakes... mhh.

Natürlich gabs auch ne Geburtstagüberraschung. Wunderkerzen.
Und die Ehrengäste - meine Eltern.

Nach den Osterferien musste ich an Abschied denken. Ich hatte noch 4 Tage in Valence und da musste alles reinpassen. Ich weiß nicht, wann ich mal einen Moment zum Nachdenken hatte. Aber ich hatte viele schöne Momente mit meinen Freunden, den Schülern und den Lehrern.
Hier mein Abschieds-Crêpes-Essen.

Meine Terminale, mit denen ich in der letzten Stunde eine
virtuelle Stadtführung durch Jena gemacht habe.

Zwar nicht sehr gelungen, aber das einzige Bild mit meinen beiden deutschen Deutschlehrerinnen Susanne und Franziska.

Das Abschiedsbild von mir und Romain. Der Gründer von Happy People 26. Einer internationalen Gruppe in Valence durch die ich viele Leute kennengelernt hab.

Mein Abschiedsbild von Valence, dem Kiosque Peynet und dem Château de Crussol.

Hier der Beweis, dass ich eure Karten mit Freude
jeden Tag beim Ankleiden bewundert habe.

Mein leeres Zimmer und das letzte Bild von Molly und Patrick. Den Bart hatte er am Anfang nicht, aber den muss er sicher abschneiden, damit er wieder in die USA einreisen darf.

Und das ist der Ausblick von meinem Balkon aus dem Wohnheim in der Johann-Griesbach-Straße. Ich erwarte euch und freue mich euch alle wiederzusehen. Danke für eure Treue bei meinem Aufenthalt in Frankreich. Das Rosafahrrad ist jetzt wieder in Jena und will erstmal nicht wieder weg.
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