Sonntag, 22. Februar 2009

Monaco am Sonntag

Da sagt man immer Monaco ist der Staat der Reichen... aber von Nizza aus hat es nur 2 Euro mit dem Zug gekostet, um dem Stadtstaat Monaco einen Besuch abzustatten.

Hier der Beweis, dass wir auch wirklich dort waren.

Und hier der Beweis, dass Monaco wirklich klein ist. Es besteht nur aus der Stadt Monaco (Monte Carlo ist wohl nur ein Stadtteil, wenn ich nicht falsch wikipediert bin) und ein bissl Bergland drumherum.

Der hier stand gleich am Bahnhof. Ouardia und ich haben so unsere Theorien aufgestellt, warum es in Monaco so viele Defibrillatoren gibt.
These 1: Es gibt viele alte Menschen, die immer mal 'nen Herzstillstand haben.
These 2: Die Monegassen haben so viel Geld und seit der Finanzkrise, sind diese Dinger notwendig, damit die Bevölkerung nicht drastisch zurückgeht.
These 3: Der traumhafte Ausblick von den Hochhäusern aufs Meer lässt die Herzen höher schlagen.

Die Bedeutung der Defibrillatoren wird auch durch dieses Schild nocheinmal betont.

Wir kamen noch pünktlich für den Start einer kleinen Rallye in Monaco an. Und wo fahren die hin... nach Valence. Ich wollte gleich fragen, ob sie mich mitnehmen:)

Aber wir wollten lieber selber fahren:

Letzendlich sind wir beim Schloss angekommen. Naja ganz nett zum Wohnen, aber das schönste ist glaub ich die Aussicht und nicht die Fassade.

Und auf einmal versammelten sich ganz viele Touristen vor dem Schloss. Wir haben uns gefragt: Warum? Und ein netter Polizist antowortete: Der Wechsel der Garde! Aha.


Das ganze dauerte so circa ne halbe Stunde und war ein einziges Auf und Ab der Gewehre. Wenn sie dann in ihrem Häusel stehen, bewegen sie sich übrigens. Nicht wie in England.

Das ist dann ungefähr die Sicht des Fürsten auf seinen Staat.

Nocheinmal zur Erinnerung: Es ist Anfang Februar!!! Es war zwar nicht sommerlich warm und recht trüb. Aber allemal wärmer als in Valence.

Was erwartet man in Monaco am wenigsten... ein Ozeonographisches Museum. Aber es ist seinen Eintritt wert. Ouardia und ich haben schon 1 1/2 h für das Erdgeschoss mit den Aquarien gebraucht. In den ober Stockwerken gibts dann noch Walskelette und allerei über die Forschung rund um das Meer.

Wer findet Nemo?

Das sind die monegassischen Preise. Aber im Gegensatz zu Zürich war das wirklich günstig:) (Aber der Kuchen im Kafi Schoffel in Züri diese Woche, war sein Geld auch Wert)

Richtig charmant wird Monaco dann erst bei Nacht, wenn man die Hochhäuser nicht mehr so deutlich sieht.

Hier der Blick aufs Casino Royale. Ich war sogar kurz im Vorraum:)

Und hier die Aussicht auf die Baumkletterer Ouardia und Marie.

Nein, das ist nicht im Schloss von Monaco. Das ist der Bahnhof ... aus Mamor und blank poliert. Da kann man ja nur Freudensprünge machen. Und so endete dann auch das unvergessliche Wochenende an der Côte d'Azur.

Keine Kommentare: